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  • AutorenbildStefanie Impagnatiello

Wie Geschichten uns das Leben retten können

Aktualisiert: 9. Aug. 2021

Was einst der Zauberlehrling aus Joanne K. Rowlings Romanen für mich bedeutete,

sind heute Poesie Helden, wie Paulo Coelho und John Strelecky.

Sie alle begleiten mich während schwerer Lebenskrisen und erwecken in mir das Licht meines Herzens, welches sich im Schimmer der Hoffnung offenbart.


 

Alles begann mit der sanften Stimme meiner Mutter, die mir jeden Abend vor dem Schlafen gehen, vorgelesen hat und damit das Drama des Tages, erloschen ließ.

Das eigene Lesen Lernen eröffnete mir Welten, die mich allzeit trösten und beruhigen durften, wenn die Leichtigkeit des Kinderherzens beschwert wurde und das Eintauchen in die geheimnisvollen Welten meiner Bücher, mein Seelenheil wurden.


Als ich während einer sehr traumatischen und dunklen Zeit in einem Kinderheim, keine Hoffnung mehr fand, waren es die Abenteuer von Harry Potter, die mir wahrlich das Leben retteten.

Wenn ich die Seiten des Buches aufschlug und mit jedem Wort in diese magische Welt abtauchte, war jener Alptraum den ich erfuhr, wie verwandelt und ich ging mit meinem Herzen auf zauberhafte Abenteuer Reise.

Die Bücher begleiteten mich Tag und Nacht, an jeden denkbaren Ort.

Und wenn ich sie bei mir hatte, war ich sicher - auch vor mir selbst, da ich zu dieser Zeit nicht mehr leben wollte.

Ich träumte nachts davon, dass ich, wie Harry mit seiner Zauberkraft, mich und die anderen Kindern aus dem Heim, retten würde...

Harry´s Schicksal zeigte mir, dass im Schmerz von gestern, die Kraft von morgen liegen kann.



Auch heute, in jener Zeit, in der mich die Schatten aus dieser Zeit heimsuchen und mir das Licht der Hoffnung nehmen und dass, obwohl ich doch gerade auf dem Weg zu meinen Träumen bin,

sind es Bücher, die mir das Leben retten und mich durch diese Krise bringen.

Damals wie auch heute.

Mit jedem Wort, das ich lese, kehrt das Licht der Hoffnung in meinem Herzen zurück und ich weiß, warum ich damals nicht aufgegeben habe und es heute auch nicht tue, auch wenn ich heute wie damals, alles glaubte verloren zu haben:


Für die Träume meines Herzens.


Im gleichen Moment, in dem ich diese Worte verfasse, erkenne ich, dass mein Lebenstraum auch gleichzeitig Heilung ist - meine eigene und die meiner zukünftigen Leser.


Mein schreibendes Vorbild Paulo Coelho begleitete mich seit jeher auf meiner Lebensreise und sein beliebter Roman ,,der Alchimist", inspiriert mich immer wieder aufs Neue, an meine Träume zu glauben, möge meine Wahrnehmung des Lebens noch so dunkel sein.


In diesen Tagen begleitet mich das Buch; ,,Safari des Lebens" von John Strelecky, demjenigen Autor, der unter anderem, mit den Büchern: ,,das Cafe am Rande der Welt" und ,,die Big 5 for Life", berühmt geworden ist.


Die schöne Geschichte, eines jungen Mannes, der auf einer afrikanischen Safari-Reise, einen seiner Träume verwirklicht und dabei von einer weisen Frau begleitet wird, die ihm Lebensweisheiten mit auf den Weg gibt, hat mich mal wieder sehr berührt, ermuntert und inspiriert, nicht aufzuhören, an meine Träume zu glauben.


Die schönsten Weisheiten daraus, habe ich euch deshalb hier zusammengefasst:


(zur Info: ,,Big 5 for life" habe ich in ,,Träume" verändert)


- Zwei Jahre auf die Verwirklichung eines Traums zu warten, mag manchen vielleicht lang erscheinen, aber gemessen an der durchschnittlichen Lebenserwartung ist es keine lange Zeit.


- Es wird uns nie gelingen, die Zukunft zu erreichen, wenn wir dort ankommen, wird sie zur Gegenwart.


- Manchmal ist das Leben kein einfacher Pfad. Aber das bedeutet nicht, dass wir aufhören sollen uns fortzubewegen. Mit jedem Schritt nach vorne werden wir stärker, und wir werden schwächer, wenn wir uns überhaupt nicht von der Stelle rühren.


- Ein Traum ist nichts anderes als eine mögliche Wirklichkeit, die nur darauf wartet, dass sie stattfinden darf.



- Anstatt zu fragen: ,,Wie gelingt es mir, von dort wo ich im Moment bin, dahin zu gelangen, wo ich hin möchte? fragt man sich: ,,Wer hat diese Ziele bereits erreicht?" und nimmt sich daraus, passende Beispiele zum Nachahmen.


- Wir wählen unsere Herausforderungen selbst. Für diejenigen von uns, die sich erinnern, die Herausforderungen annehmen und sie schließlich meistern - und das ist immer möglich, sonst hätten wir sie uns erst garnicht ausgesucht, öffnet sich der Himmel und dann offenbart sich uns die Welt auf diese Weise. Wir erkennen, welches Paradies der Spielplatz tatsächlich ist.


- Unsere Worte können unserem Geist vermitteln, was er glauben soll. Und wenn wir oft genug die gleichen Worte sagen, denkt sogar unsere Seele irgendwann, dass sie stimmen.


- Alles kann unsere Realität sein - sobald wir nur unseren Geist dafür öffnen und erkennen, dass es genauso real ist und genauso eine Möglichkeit wie alles andere.


- Er steht sich selbst im Wege, doch er erkennt es nicht, weil er so stark an seinem unglücklichen Zustand festhält.


- Manchmal sind wir so nah an etwas dran, dass wir es nicht mehr wahrnehmen.


- Wenn man alles getan hat, was man tun konnte, dann sollte man loslassen und sich keine Gedanken über den Ausgang einer Situation machen.


- Wenn man im Leben einer Herausforderung gegenübersteht und alles getan hat, was man konnte, um sie zu bewältigen, dann muss man sich davon lösen, was als Nächstes passiert.

- Es bringt nichts, sich darüber Gedanken zu machen, was in der Zukunft passieren könnte.

Und es bringt ebenso wenig, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was man in der Vergangenheit getan hat. In solchen Momenten - diesem Moment - muss man einfach da sein und das Universum gewähren lassen.


- Was geschehen wird, wird geschehen. Genieße den Augenblick, solange er währt.


- Es ist gut, das Universum um Hilfe zu bitten, während wir unsere Träume erfüllen, aber wir müssen dem Universum auch zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Und das tun wir, indem wir aktiv zu unserem Erfolg beitragen.


- Wenn man etwas versucht, gelingt es einem mit jedem Mal besser. Fast jeder gerät von Zeit zu Zeit etwas vom Kurs ab. Man darf nur nicht aufgeben.


- Links abbiegen, wenn man sich eigentlich rechts halten müsste, ist nur dann ein Problem, wenn man nicht umkehrt oder wenn man stehen bleibt.


- Ich versuche meinen Geist mit Dingen zu füllen, die mir wichtig sind. Wenn man seinen Kopf nicht mit lauter unnützen Zeug vollstopft, hat man genug Platz für die wesentlichen Dinge.


- Das Universum und die Menschen in unserem Umfeld helfen uns gerne bei unseren Träumen. Daher ist es sehr wichtig, dass wir sie um Dinge bitten, die wir wirklich wollen.


- Kinder sind am Kreativsten. Sie sehen alles was möglich ist, und nicht etwas, was nicht möglich ist.


- Wir alle sehen die Welt aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen auf unterschiedliche Weise.


- Wir können einen Berg nicht erklimmen, indem wir uns wünschen, wir hätten es bereits geschafft. Und egal, wie viel Angst wir auch vor der Höhe haben mögen, wir können nicht hinabsteigen, indem wir uns wünschen, wir hätten es bereits hinter uns. Aber wenn wir einfach losgehen und einen Schritt nach dem anderen tun, gibt es keinen Ort, den wir nicht erreichen können.


- Eine der wichtigsten Fähigkeiten bei der Erfüllung deiner Träume ist die Bereitschaft andere um Hilfe zu bitten.


- Wenn man weiß, dass etwas existiert, beziehungsweise dass es möglich ist, etwas Bestimmtes zu tun, zu sehen oder zu erleben, dann ist eine Verzögerung tatsächlich nur das und nichts anderes.


- ...sie streckte ihre Hände zur Sonne, die gerade am Horizont auftauchte. Es ist so, als würde das Universum erwachen. Als würde es seinen Geschöpfen zurufen: ,, Öffnet eure Blätter, öffnet eure Augen, öffnet euren Geist. Ihr dürft einen neuen Tag erleben."


- Es gibt einen Ort in unserer Seele, an dem wir unsere größten Wünsche aufbewahren. Diese Wünsche sind unsere Herzensträume.


 


Mögen euch diese Worte auf eurer Reise inspirieren, berühren und erheitern, auf der ihr manchmal in tiefen Tälern feststeckst, bevor ihr das Licht am Horizont sehen könnt, welches euch den Weg auf den zu erklimmenden Berg, leuchtet. :)



















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